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Projekterfahrung

Die folgenden Beispiele zeigen meine Verantwortung von der Architektur über die Implementierung bis zum Betrieb. Eigene betriebene Services, Forschung und geplante Vorhaben sind getrennt gekennzeichnet. Die beruflichen Referenzen stammen aus meinen Tätigkeiten bei den genannten Arbeitgebern. Eigene Entwicklungen werden separat dargestellt und sind keine Kundenaufträge von RoebTec Solutions.

Embedded-Linux-Migration

Kontext: M+F Technologies GmbH, Embedded-Produktentwicklung seit 05/2024.
Rolle: Embedded Systems Engineer.

Aufgabe: Eine bestehende Windows-Embedded-Compact-2013-Plattform auf Linux überführen und die Hardware weiterhin nutzbar machen.

Architektur und Umsetzung: Debian-Rootfs aufgebaut, Echtzeitkernel integriert und Gerätetreiber portiert bzw. optimiert. Automatisierte Tests unterstützen die Qualitätssicherung; CI/CD für Embedded-Geräte wurde konzipiert. Zur Tätigkeit gehören auch Produktpflege und C#-Entwicklung.

Architekturbeitrag: Den Wechsel von Windows Embedded Compact 2013 auf Embedded Debian gestalten und umsetzen. Dabei bestehende Hardware, Treiberintegration und Produktpflege gemeinsam betrachten. Das Projekt verbindet Betriebssystemarbeit mit einer weiterentwickelten Plattformarchitektur.

HIL-Testsysteme & Engineering-Werkzeuge

Kontext: Molex CVS Bochum GmbH, 04/2019 bis 04/2024.
Rolle: HIL-Testsystemingenieur, zunächst über die Excellence AG, ab 11/2020 direkt angestellt.

Aufgabe: Testsysteme und Qualitätssicherungsprozesse weiterentwickeln und Produktion sowie Wartung technisch unterstützen.

Architektur und Umsetzung: Testsystemkonzept über Mechanik, Elektrik und Software erarbeitet. Elektrische Planung mit QElectroTech und Datenbankverwaltung von Testgrenzen bzw. Klemmplänen. C#/.NET-Testsoftware mit MySQL-Anbindung mitentwickelt; WPF-Log-Analyzer, PowerShell-Wartungshilfen und Python-Tests mit Modbus-Anbindung entwickelt. Arbeit im Umfeld von IATF 16949 und ISO 9001.

Ergebnis: Test-, Analyse- und Wartungswerkzeuge für Produktion und Validierung bereitgestellt. Rework sowie energie- und kostenbewusste Lösungen gehörten zur Tätigkeit.

Föderierte HIL-Architektur

Schwerpunkt: Verteilte Testausführung und Anbindung an industrielle Anlagen.
Beitrag: Architektur eines föderierten Testsystems mit Runnern und PLC-Anbindung.

Testmanagement, Ausführung und Anlagenanbindung erhalten getrennte Verantwortlichkeiten. Die Architektur verbindet diese Bereiche zu einem modularen System für industrielle Prüfaufgaben. Sie zeigt meine Arbeit an Systemgrenzen, Schnittstellen und dem Zusammenspiel von Software und physischer Anlage.

Diese öffentliche Beschreibung bleibt auf der Ebene der Architekturprinzipien. Interne Implementierungsdetails und konkrete Abläufe werden nicht veröffentlicht.

ARM-/FPGA-Systemintegration

Kontext: Westfälische Hochschule, Forschungsprojekt „Smart Energy Grid Ruhr“, 12/2017 bis 04/2019.
Rolle: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Teilzeit neben dem Studium.

Aufgabe: Embedded-Systemsoftware für eine Cyclone-V-Plattform mit ARM und FPGA integrieren.

Umsetzung und Ergebnis: Debian Linux angepasst, Treiber in C/C++ entwickelt und die Komponenten in das Forschungssystem integriert. Dazu kamen technische Unterstützung und Beratung im Embedded-Bereich.

Private Cloud & Distributed Infrastructure

Kontext: Eigenes dezentrales, heterogenes Rechenzentrum.
Rolle: Entwurf der Gesamtarchitektur und schrittweise Realisierung.
Status: Im Aufbau.

Aufgabe: Virtualisierung, Vernetzung, Speicherarchitektur und Serviceplattform zu einer selbst betriebenen Infrastruktur verbinden. Unterschiedliche Hardware und verteilte Ressourcen sollen als zusammenhängendes System nutzbar werden.

Architekturbeitrag: Systemgrenzen und Schnittstellen gestalten, technische Abhängigkeiten berücksichtigen und Betrieb, Zugriffssteuerung sowie Wiederherstellung gemeinsam planen. Technische Souveränität und langfristige Wartbarkeit bestimmen die Ausrichtung.

Stand: Die Gesamtarchitektur wird schrittweise realisiert. Bereits betriebene Dienste sind im folgenden Abschnitt separat beschrieben.

Production Infrastructure & Engineering

Kontext: Eigene Hosting- und Service-Infrastruktur; Gesamtbetrieb seit über fünf Jahren.
Rolle: Architektur, Implementierung, Absicherung und Betrieb.
Status: Betriebene Dienste; die Betriebsdauer der Gesamtinfrastruktur ist keine Laufzeit- oder Verfügbarkeitsgarantie für jeden einzelnen Dienst.

Aufgabe: Eigene Dienste kontrolliert betreiben, Zugriffe begrenzen und Wartung sowie Wiederherstellung berücksichtigen.

Architektur und Umsetzung: Linux-basierte DNS-, Mail- und Datenbankdienste, Keycloak als zentrale Identitätsplattform, Nextcloud und ERPNext als Business-Anwendungen. Zonenmodell, Segmentierung, SSO/OIDC und gezielte Exponierung begrenzen Servicezugriffe. Redundanz, Failover und Backup/Recovery werden auf Ebene des jeweiligen Dienstes betrachtet.

Ergebnis: Selbst betriebene Service-Infrastruktur mit eigener Verantwortung für Integration, Updates, Zugriffssteuerung und Betrieb. RPO/RTO, Failover-Zeiten und Verfügbarkeitswerte werden nicht ohne konkrete Messung oder Wiederherstellungstest angegeben.

Secure Self-hosted Engineering Platform

Kontext: Eigene Entwicklungs- und Dokumentationsumgebung.
Rolle: Plattformarchitektur, Integration und Betrieb.

Bereits in Betrieb: GitLab und CI/CD sowie versionierte MkDocs-Dokumentation. Inhalte liegen in getrennten Repositories und werden automatisiert gebaut und veröffentlicht. IAM schützt interne Bereiche, während freigegebene Portfolio- und CV-Inhalte ohne Login lesbar sind.

Weiterentwicklung: Integration von Requirements, Tickets, Design und Entwicklungsumgebungen mit ERPNext, Nextcloud, Coder und Penpot. Diese durchgängige Prozesskette ist ein Evaluationsvorhaben und wird nicht als vollständig eingeführtes Produkt dargestellt.

Ergebnis: Die laufende Dokumentations- und Buildkette bildet bereits eine nutzbare Grundlage; zusätzliche Integrationen werden separat bewertet und eingeführt.

Research / Lab / Evaluation

Private AI & Agent Infrastructure

Lokale Modelle und GPU-Infrastruktur mit LocalAI, MCP-Werkzeugen, Matrix-Kommunikation und abgegrenzten Agentenidentitäten. Ziel sind nachvollziehbare Toolzugriffe und Freigaben. Status: Entwicklung und Evaluation; Validierung anhand abgegrenzter Aufgaben.

Remote Visualization & Low-Latency Streaming

Eigene Remote-Streaming-Umgebung mit GStreamer, Sunshine und Moonlight. Status: Eigene Implementierung und Erprobung; Fokus auf GPU-Workloads und interaktive Nutzung.

Ceph & Storage-Architektur

Status: Geplant. Konzeption einer Sechs-Node-Ceph-Plattform; kein als produktiv ausgewiesener Cluster. Datenredundanz, Ausfallverhalten und Wiederherstellung sind Anforderungen der Planung.

Architekturentscheidungen

Entscheidungen werden anhand von Anforderungen, Alternativen, Konsequenzen und überprüfbaren Ergebnissen bewertet. Technische Schwerpunkte sind:

  • KVM/libvirt/QEMU gegenüber einer integrierten Virtualisierungsplattform: Betriebsmodell und Integrationsaufwand.
  • HTTP-Stack und HTTP/3/QUIC: Wartbarkeit, Kompatibilität und Betriebsrisiko.
  • ARM gegenüber x86: Workload, Performance/Watt und Lebenszyklus.
  • HA und Storage: Fehlerszenarien, RPO/RTO sowie praktisch überprüfbare Recovery-Verfahren.

Diese Übersicht benennt Entscheidungskriterien; sie ersetzt keine veröffentlichten Benchmarks oder vollständigen Architecture Decision Records.

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